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Informationen für die Kanaren Insel La Gomera - Allgemeine Infos

Gomera Info


Gomera von Teneriffa aus gesehen

La Gomera ist mit 378 km² und 21.220 (ISTAC, 2004) Einwohnern nach El Hierro die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Sie gehört zum Verwaltungsbereich von Teneriffa. Verwaltungssitz ist San Sebastián de la Gomera.

Die "Magische Insel" ist ein zerklüftetes Landschaftslabyrinth, gekrönt durch den subtropischen Lorbeerwald "El Cedro", ein Relikt aus dem Teriärzeitalter, das zum Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde

Seit Kolumbus auf seiner Entdeckungsreise nach Amerika vor mehr als 500 Jahren den Hafen von La Gomera anlief, ist die Insel für alle Seefahrer als Zwischenstation auf ihren Übersereisen ein Muss gewesen.
Die "magische Insel", wie sie gerne genannt wird, ist ein Landschaftslabyrinth, deren höchster Berg im emblematischen Nationalpark Parque Nacional de Garajonay liegt.
Ohne es zu wissen, hat Kolumbus, als er im Hafen von La Gomera anlegte, dafür gesorgt, dass La Gomera als Zwischenstation auf seiner Überfahrt mit den drei Schiffen zur Neuen Welt in die Geschichte einging. Seitdem sind die buntesten Geschichten und Legenden über den Aufenthalt der Mannschaft von Kolumbus auf der Insel geschrieben worden.
Legenden, von denen einige sehr wohl wahr sind, wie viele der historischen Ruinen an der Küste von San Sebastian beweisen: zum Beispiel der Torre del Conde (Turm des Grafen) von Beatriz de Bobadilla, Gräfin von La Gomera durch ihre Heimat mit Hernán de Peraza. Man sagt, dass sie von Kolumbus besucht wurde, als dieser zum zweiten und dritten Mal auf seiner Seereise zur Neuen Wel auf La Gomera war, und scheinbar haben sie sich nicht nur zu eine Weinchen getroffen... Man kann sie sich vorstellen, wie sie von ihrem Fenster aus die Feuer betrachtet, mit denen der Seefahrer verabschiedet wurde; vielleicht voller Sehnsucht, ihn zu begleiten.
Viele solche schaurigen Geschichten, in denen adelige Persönlichkeiten nie fehlen, sind in jener Zeit entstanden und haben ein Erbe an Legenden hinterlassen, die die historischen Gebäude - vor allem die der Hauptstadt San Sebastián - zum Leben erwecken. All jene Eroberungsreisenden, die sich mühsam ins Innere von La Gomera durchgeschlagen haben, wie Juan de Bethencourt, die Franzosen Verneau, Bontier und LeVerrier und der Deutsche Quedenfeldt, schildern in ihren Reiseberichten erstaunliche Geschichten über die magische Insel, die nur 378 km² groß ist.
La Gomera, Szenarium der Legenden, ist vor allem eine Insel voller Naturschönheiten, die die Besucher schon gleich bei ihrer Ankunft in San Sebastián in Erstaunen versetzen. Von der Bucht der Hauptstadt aus kann man die in sich verschlungenen Berkketten sehen, in denen sich die mysteriöse Bergroute der Ahnen ausmachen lässt. Keiner kann sich vorstellen, dass sich hinter diesen Bergen, im Herzen der Insel ein außergwöhnlicher Wald versteckt, der es geschafft hat, über Millionen von Jahren den ständigen Klimawechsel und in neuerer Zeit auch dem Menschen standzuhalten. Dieser hat es allerdings glücklicherweise verstanden, den Ort zu respekieren, für den die Gomeros alles daransetzen, ihn als ökologisches Erbe der Menschheit erhalten.
Der Nationalpark von Garajonay, von der Unesco zum Kulturerbe der Menschheit ernannt, ist ein dichter feuchter Urwald aus Farnen und gigantischen Bäumen. Der Lorbeerwald, der vor Jahrtausenden - im Terieärzeitalter - im Mittelmeer beheimatet war, hat auf der Insel eine Zuflucht gefunden, als die Eiszeit über Europa hereinbrach. Auf La Gomera gibt es noch Pfalanzenarten, die sonst nirgendwo mehr auf der Welt zu finden sind, und die sich dort dank der labyrinthartigen Gebirgslandschaft und des milden Klimas noch halten können.
Die Insel ist klein und rund, durchfurcht von strahlenförmigen Tälern, die sich an der Bergspitze vereinen. Die Wege und Schluchten bieten dem Wanderer den idealen Ort zur Begegnung mit der Natur und den Leuten von La Gomera. Die Landschaft mit ihren mehr als einhunderttausend Palmen, die der Insel den Anschein eines Paradieses verleihn, wird an der Meeresküste, die Tür und Grenze zugleich ist, vollendet.
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Allgemeines


Lorbeerwald auf La Gomera Los_Organos

Der vulkanische Ursprung der Insel ist noch sehr gut sichtbar. Auf dem Hochplateau ist der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde zu bestaunen. Dieser, und die eng zusammenstehenden Vulkanschlote, gehören zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe.

Zu den Besonderheiten La Gomeras gehört die weltweit nur hier existierende Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo. Sie hatte den Vorteil, über große Distanz verstanden zu werden, was den Gomerern zu einer einfachen Verständigung über ihre weiten Täler (Barrancos) verhalf.

Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gibt es Hippie-Kommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand, der sogenannten Schweinebucht, wohnen.

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Geschichte


La Gomera war schon den Phöniziern bekannt. Über die Ureinwohner (Guanchen) von Gomera ist bis heute wenig bekannt. Die Spanier eroberten 1404 mit Jean de Béthencourt die Insel. Die Guanchen ergaben sich zunächst, reagierten aber auf ungerechte Behandlungen seitens der Eroberer mit zahlreichen Aufständen. Im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts folgte der Graf Hérnan Peraza, der als besonders grausam verschrien war, er herrschte von 1477 bis 1485. Nach seiner Ermordung folgte ihm seine Frau Doña Maria de Bobadilla nach.

Christoph Kolumbus machte hier seine letzte Zwischenstation, bevor er am 6. September 1492 zu seiner Reise nach Indien aufbrach, wobei er Amerika entdeckte. Gerüchte besagen, er solle in Beatriz de Bobadilla verliebt gewesen sein, weshalb er seinen Aufenthalt länger als notwendig hinzog. Zumindest half sie ihm bei der Reparatur eines seiner Schiffe. Angeblich wurde außerdem der amerikanische Kontinent erstmals mit Quellwasser aus einem Brunnen in San Sebastián de la Gomera geweiht.

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Wirtschaft


In den flachen Gebieten der Küstenregionen herrschen Bananenplantagen vor, deren kleine schmackhafte Früchte aber nicht für den Export bestimmt sind. Weitere Landwirtschaft war weit verbreitet, da in höheren Lagen, die in den Wintermonaten häufigen Regenfälle genutzt werden konnten, und im Frühjahr geerntet wurde. Viele Anbauflächen liegen inzwischen brach, da in den 1960er und 1970er Jahren eine Landflucht stattfand. Auch einige, entlegenere Dörfer sind teilweise völlig verlassen.

Heute spielt die Landwirtschaft für den Eigenbedarf zwar noch eine Rolle, aber meist bringt der noch sanfte Tourismus einen akzeptablen Wohlstand.

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Klima


Klimatisch trennt sich die Insel in die trockene Süd- und die von Passatwinden mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte. Zur Wasserversorgung der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der Regen und das per Kondensation entstehende Wasser in Reservoirs aufgefangen und an die Bewohner verteilt. Neben Kartoffeln werden auch Tomaten und Wein angebaut.

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Verkehr


Der einzige, im Jahre 1999 neu eröffnete Flughafen in der Gemeinde Alajeró, wird nur für den regionalen Verkehr innerhalb der Kanarischen Inseln angeflogen.

La Gomera kann mit der Schnellfähre von Teneriffa-Süd in ca. 45 Minuten oder mit der normalen Fähre in ca. 90 Minuten erreicht werden. Weitere Fährverbindungen bestehen zu den Nachbarinseln La Palma und El Hierro.

Das Straßennetz der Insel ist recht gut ausgebaut. Linienbusse, auf La Gomera Guagua genannt, verbinden alle Gemeinden miteinander.

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Gemeinden la Gomeras


  • Agulo
  • Alajeró
  • Hermigua
  • San Sebastián de la Gomera
  • Valle Gran Rey
  • Vallehermoso.
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Quellenhinweis


Die auf dieser Seite genannten Informationen basieren, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Spanien (Stand 18.10.2005) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License). Eine Liste der Autoren ist unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=La_Gomera&action=history abrufbar.

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Aktualisiert am 20.04.2018

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