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Informationen für die Kanaren Insel Gran Canaria - Wandern

Vom Stausee Cueva de las Ninas nach Mogan


Cruz de San Antonio - Degollada de Tauro - Paso de los Laderones - Mogan

Ausgangspunkt: Cruz de San Antonio, 970m (Pistenkreuzung an der Straße Ayacata - Mogan, keine Busverbindung, Anmarsch möglich mit Tour 30 und 31).

Endpunkt: Mogan, 250m (Haltestelle der Buslinien 38 und 84).

Gehzeiten:
Cruz de San Antonio - Degolla da de Tauro 1h
Degollada de Tauro - Montana Tauro 1h15min
Montana Tauro - Paso de los Laderones 1h15min
Paso de los Laderones - Mogan 1h15min

Gesamtzeit: 4h45min (13,7km)

Höhenunterschied: 1040m im Abstieg, 320m im Aufstieg.

Anforderungen: Mittelschwere Wanderung, anstrengend ist vor allen Dingen die letzte Etappe, der Abstieg vom Berg Laderones nach Mogan (wird von der Gemeinde wenig gepflegt).

Einkehr und Unterkunft: Bars und Restaurants in Mogan sowie vor allem im 8km entfernten Puerto de Mogan, dort auch viele Unterkünfte; Zelten ist möglich am Stausee Cueva de las Ninas

Varianten:
1. Von der Degollada de las Lapas startet links ein Pfad in südwärtiger Richtung. Er führt am Kamm des Morro de los Majanos entlang, der die Täler Tauro und Taurito voneinander trennt, und geht in eine Piste über, die über die Hänge des Llanos de Gamona hinableitet. Weiter südlich bildet sich weiter rechts ein neues Tal heraus: der Barranco del Cura. Nach 6km mündet die Piste in eine Straße, die nach 500m am Campingplatz Tauro vorbeiführt und nach weiteren 1,5km an der Küstenstraße endet (Degollada de las Lapas - Campo Tauro 10km, 3h15min).
2. Wem der Abstieg nach Mogan zu steil erscheint, wählt einen Trampelpfad, der am ovalen Steinplateau unterhalb des Paso de los Laderones in südlicher Richtung abzweigt. Nach 1,5h erreicht man den Weier El Cercado an der Straße Mogan (5km) - Puerto de Mogan (4km).

Auf dem 1214m hohen Tauro huldigten einst die Altkanarier ihrem Gott Alcoran. Der Berg hat die Form einer geköpften Pyramide, die sich einer Festung gleich aus dem umliegenden Gebirgsmassiv erhebt. Von seiner Plattform überblicken wir den weiteren Verlauf unserer Wanderung: Auf einer weiten Ebene spazieren wir südwestwärts, schauen über Bergkämme und Schluchten zur Küste hinab. Im Frühjahr ist das gesamte Gebiet in ein Meer von Farben getaucht: dann erblühen violette Lavendelbüsche, gelber Ginster und weiß aufleuchtende Natternköpfe. Spektakulär ist auch der Schlussteil der Wanderung: An einer von Höhlen durchlöcherten Steilwand steigen wir über eine Schwindel erregenden Pfad in den Barranco von Mogan hinab.
Wir folgen der Straße nach Mogan 400m über die Kreuzung am Cruz de San Antonio hinaus, bevor wir links einbiegen in eine Piste. Nach ca. 650m hindert eine Kette Autofahrer an der Weiterfahrt. Nach weiteren 650m startet zur Rechten ein deutlich markierter Weg in südwestlicher Richtung. Er verläuft parallel zum Barrancobett, vorbei an kargen Weideflächen. Wir queren den Talgrund und finden uns kurz darauf in einer eigenartigen Landschaft wieder: Astern- und Wolfsmilchgewächse wachsen auf felsigem Grund und rahmen die Höhlen Cuevas de Majada Alta ein, in denen vor der Conquista Altkanarier lebten. Der Weg führt östlich an den Höhlen vorbei und schlängelt sich entlang verlassener Felder. Bald darauf gleitet er leicht abschüssig zum kleinen Stausee Salto del Perro (Hundesprung) hinab und führt dann auf einer Piste zur Degollada de Tauro hinauf: Die Einsattelung befindet sich an der neuen Asphaltstraße, die die Straße Ayacata -Mogan mit der Ortschaft El Barranquillo Andres im Tal von Soria verbindet. Wir folgen der Straße 100m nach links und zweigen dann rechts auf den Camino Real zum Berg Tauro ab. Er führt uns an Ginster- und Lavendelbüschen vorbei und erlaubt Ausblicke auf das Mogan-Tal und den Kamm des Gebirgsmassivs Ojeda-Inagua. Bald wird der Weg steiler, weit ausladende Kiefernbäume spenden wohltuenden Schatten. Kurz bevor wir den höchsten Punkt der Wanderung erreichen, zweigt zur Linken ein Weg ab, der sich zum Berg Montana de Tauro emporschlängelt.
Der Hauptweg führt weiter Richtung Südwest und erreicht in 5min den Sattel Degollada de la Laja. Vom Hügel 100m zur Rechten schauen wir hinab in die Täler vom Mogan und Veneguera, vielfarbig schimmern die Felsen unterhalb des Inagua. Wir kehren zum Hauptweg zurück und folgen diesem sanft abwärts - im Südosten scheinen kurzzeitig die Dünen von Maspalomas auf. Nach 30min erreichen wir die Einsenkung Degollada de las Lapas (977m) nahe einem verfallenen Haus. Zur Linken sehen wir den tief eingeschnittenen Barranco von Tauro, noch weiter östlich die Schlucht von Arguineguin. Kurz darauf schwenkt der Weg auf den Bergkamm und eröffnet Ausblicke auf das Tal von Mogan und Veneguera. Nach weiteren 25min passieren wir eine Hausruine zur Linken. Der Weg führt nun im Halbkreis um den 932m hohen Guirre herum. Bald ist der Blick nach rechts wieder frei, direkt unter uns sehen wir die von Mogan zur Küste verlaufende Straße. Nach 20min erreicht der leicht abschüssige Weg den Felssattel Paso de los Laderones (710m) und schwenkt dort westwärts ein. Nach 200m kommen wir zu einem ovalen Steinplateau, wo wir rechts entlang einer gewaltigen Steilwand in vielen Serpentinen abwärts steigen. Nach wenigen Minuten entdecken wir zur Rechten eine große Höhle. Stechginsterbüsche und Wolfsmilchgewächse begleiten uns zum Talgrund hinab. Dort stoßen wir auf eine Piste, die uns rechts zu einer Asphaltstraße bringt. Dieser folgen wir - vorbei an einer Obstplantage - zur GC-200. Links befinden sich das runde Gebäude einer Windmühle und eine Bushaltestelle, rechts gelangen wir in etwa 10min zum Ortszentrum von Mogan.

Literaturhinweis: Dieser Tourenvorschlag + Bilder ist dem Rother Wandeführer Teneriffa von Klaus und Annette Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.

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Aktualisiert am 19.02.2018

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